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Library of Civil Disobedience (LoCD)

Noisy Silence / Do 26.2.2026, 10-18 Uhr

Vielen, die immer wieder und verzweifelt ihre Stimme erheben und nicht oder nie gehört werden, bleibt oft nur ein beredtes Schweigen – eine Stille, aus der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung schreit: Ein letzter Versuch – eine Noisy­Silence – vielleicht doch gehört zu werden und der Sprachlosigkeit Gehör zu verleihen. Die Bibliothek des zivilen Ungehorsams (LoCD) versucht mit diesem von SHIFT geförderten Projekt Künstler­*innen und Aktivist*innen zu versammeln, die sich mit der Stille oder dem Schweigen als Form des Protests und Widerstands auseinandersetzen. Die Entwicklung von Demokratie ist untrennbar mit zivilem Ungehorsam verbunden und dennoch wird dieser sukzessive delegitimiert und kriminalisiert. Die LoCD versucht die Bedeutung des zivilen Ungehorsams für die Demokratie zu vermitteln und für diesen die Stimme zu erheben. Das Programm von Noisy Silence umfasst eine Ausstellung, Interventionen, Performances, Talks und Präsentationen. Das nähere Programm für den 26. Februar 2026 wird noch bekannt gegeben.

Beteiligte: Zoe Gudovic, Barbara Holub, Kweko Okokroko, Mirjana Mustra, Negin Rezaie, Andreas Spiegl u.a.

Die Library of Civil Disobedience (LoCD) ist ein von SHIFT gefördertes Projekt, das in Kooperation mit Künstler*innen und Aktivist*innen die verschiedenen Formen des zivilen Ungehorsams versammelt.