Podiumsdiskussion über Perspektiven und (Re)präsentation
Do, 15.11.2018, 19:00 Uhr

An diesem Abend werden Fragen rund um das Themenfeld Fotografie und Flucht verhandelt. Die Fotografie nimmt in der Kunst als auch im Journalismus verschiedene Funktionen und Ausdrucksformen ein. Als Tool für Dokumentation, Repräsentation oder auch Provokation prägt sie die visuelle Wahrnehmung und Erinnerung an bestimmte Ereignisse. Sie bildet Realitäten ab, konstruiert diese aber auch. Kritische Fotografie setzt sich besonders mit der Rolle und den Stimmen der Fotograf*innen und Fotografierten auseinander: Wer fotografiert? Wer oder was wird dargestellt? Und in welchem Kontext werden die Bilder präsentiert? 
Die Diskussion macht die Wirkung von Darstellungen in Bezug auf Flucht und die Verantwortung, die man als Fotograf*in und Herausgeber*in/Kurator*in trägt zum Thema.

Podiumsteilnehmer*innen:
– Nermin Ismail (Journalistin und Autorin, Redakteurin Deutsche Welle Bonn)
– Natalia Hecht (Künstlerin und Expertin Partizipative Fotografie, Brunnenpassage)
– Ammar Alabd Alhamid (Mitwirkender Living Realities. Changing Perceptions., tätig im Film und Fernsehen)
– Florian Rainer (Fotograf und Künstler, Ausstellung und Buch „Fluchtwege. Der Herbst 2015 in Österreich“) 
– Clara Gallistl (Moderation)

 Spielplan

Weitere Veranstaltungen:

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen in der Brunnenpassage ist kostenlos!


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